Wer nach den besten ChatGPT Alternativen 2026 sucht, findet einen Markt, der sich binnen eines Jahres komplett verschoben hat. OpenAI zeigt seit Ende August Werbung im Gratis-Tarif, auch in Deutschland. Der teuerste ChatGPT-Tarif für 200 Dollar ist seit dem 10. September 2026 vorübergehend für Neukunden gesperrt. Gleichzeitig hat Google Gemini die Marke von einer Milliarde monatlicher Nutzer überschritten, Anthropic belegt mit Claude acht der ersten 15 Plätze im Arena-Leaderboard (Stand: 2. September 2026), und das französische Mistral AI hat am 8. September 2026 die größte Finanzierungsrunde eingesammelt, die es für ein europäisches Tech-Unternehmen je gab. Dieser Vergleich zeigt zwölf Alternativen mit Euro-Preisen, Gratis-Grenzen, Serverstandort und Trainings-Opt-out, dazu offene Modelle für den eigenen Rechner. Alle Angaben stammen von den offiziellen Anbieterseiten, Stand 11. September 2026.
Was ChatGPT im September 2026 kostet und wo es hakt
ChatGPT kostet in Deutschland 0, 8, 23 oder ab 103 Euro im Monat, und die stärksten Modelle bekommen nur die beiden teuren Stufen. Auf der deutschen ChatGPT-Preisseite stehen die Tarife Free, Go, Plus und Pro. OpenAI schreibt in der Hilfe zu GPT-5.6 in ChatGPT wörtlich, dass Free- und Go-Nutzer das Modell GPT-5.6 Luna erhalten und keinen Zugriff auf GPT-5.6 Sol haben. Das neue Spitzenmodell GPT-6 Astra vom 3. September 2026 steht Plus-Kunden laut derselben Hilfeseite nur in ChatGPT Work und Codex zur Verfügung. Die Preisseite spricht von „eingeschränktem“ Zugang. Die Pro-Variante des Modells bleibt rationiert (50 Nachrichten pro Woche im Pro-Tarif für 100 Dollar).
Update (30. September 2026): Seit dem OpenAI DevDay ist Pro 200 wieder buchbar, und Pro 500 für 500 $ ist neu. Über ChatGPT, Claude, Gemini und Grok hinweg reicht die Spanne damit von 4,99 € für Google AI Plus bis 500 $, 18 Bezahlstufen zählt der KI-Abo Vergleich 2026.
| Tarif | Preis (DE) | Modelle im Chat | Werbung | Training mit Chats |
|---|---|---|---|---|
| Free | 0 € | GPT-5.6 Luna | ja, seit Ende August 2026 | Standard an, abschaltbar |
| Go | 8 €/Monat | GPT-5.6 Luna | ja | Standard an, abschaltbar |
| Plus | 23 €/Monat | GPT-5.6 Sol (Denkstufen Medium und High); GPT-6 Astra laut Hilfe nur in Work und Codex, laut Preisseite „eingeschränkt“ | nein | Standard an, abschaltbar |
| Pro | ab 103 €/Monat | alle, GPT-6 Pro mit 50 Nachrichten/Woche (100-Dollar-Stufe) | nein | Standard an, abschaltbar |
| Business | 21 €/Monat (jährlich) oder 26 €/Monat | alle, GPT-6 Pro mit 15 Nachrichten/Monat (Standard-Lizenz) | nein | Standard aus |
ChatGPT Werbung in Deutschland läuft seit Ende August 2026. OpenAI hat am 18. August 2026 die Ausweitung der ChatGPT-Werbung auf 31 europäische Länder angekündigt, Deutschland und Österreich sind namentlich genannt. Anzeigen erscheinen laut OpenAI-Hilfe zu Anzeigen in ChatGPT nur in den Tarifen „Free“ und „Go“, unterhalb der Antwort und als „gesponsert“ gekennzeichnet. Personalisierte Anzeigen gibt es im Europäischen Wirtschaftsraum zunächst nicht, die Auswahl folgt dem Kontext des laufenden Chats.
Beim Datenschutz gilt für alle vier Privattarife dieselbe Voreinstellung. ChatGPT trainiert mit den Unterhaltungen, „sofern Sie nicht widersprechen“, so formuliert es OpenAI in der Erklärung zur Nutzung von Daten für das Modelltraining. Der Schalter dafür liegt in den Einstellungen unter Datenkontrollen („Für alle verbessern“). Alternativ lässt sich der Widerspruch über das Privacy-Portal von OpenAI einreichen. Die EU-Datenschutzrichtlinie von OpenAI (Stand: 24. August 2026) nennt als Verarbeitungsort Server außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, unter anderem in den USA. Eine Datenresidenz in Europa bietet OpenAI nur für die API, ChatGPT Enterprise und ChatGPT Edu an. Die Daten der Tarife Free, Go, Plus und Pro liegen in den USA.
Die Statusseite von OpenAI weist für die Monate Juni bis September 2026 eine ChatGPT-Verfügbarkeit von 99,64 Prozent aus, gegenüber 99,94 Prozent für die API. Allein zwischen dem 1. und 11. September stehen in der Störungshistorie Einträge zu erhöhten Fehlerraten für Nutzer in Europa, zu unerwartet zurückgesetzten Nutzungslimits, zu fehlgeschlagenen Datei-Uploads und zum Ausfall am 3. September 2026, dem Starttag von GPT-6 Astra. Das 5-Stunden-Limit kommt seit dem 25. August 2026 hinzu, die Preisseite bewirbt die Business-Premium-Lizenz ausdrücklich mit dem Zusatz „ohne 5-Stunden-Limit“.
Welche KI-Chatbots die Deutschen 2026 nutzen
71 Prozent der deutschen KI-Nutzer verwenden ChatGPT, jeder Zweite Gemini und nur jeder Zwanzigste Claude. Das ergibt die repräsentative Bitkom-Befragung zur KI-Nutzung in Deutschland unter 1.003 Personen ab 16 Jahren, veröffentlicht am 28. April 2026. 58 Prozent der Befragten nutzen KI überhaupt, 34 Prozent mindestens wöchentlich, 15 Prozent täglich. Auffällig ist der Abstand zwischen Verbreitung und Leistung. Claude führt die Leaderboards an und landet in der Nutzung auf dem vorletzten Platz.
Welche KI-Anwendungen die Deutschen nutzen
Anteil der KI-Nutzenden ab 16 Jahren, die den jeweiligen Dienst verwenden (Mehrfachnennung), Befragung Februar/März 2026
Zahlen als Tabelle
| Dienst | Anteil der KI-Nutzenden |
|---|---|
| ChatGPT | 71 % |
| Gemini | 50 % |
| Microsoft Copilot | 43 % |
| Meta AI | 35 % |
| DeepSeek | 8 % |
| Perplexity | 7 % |
| Grok | 6 % |
| Claude | 5 % |
| Le Chat (Mistral) | 4 % |
Weltweit schrumpft der Vorsprung von ChatGPT schneller als in Deutschland. Der Marktforscher Similarweb zählte im Mai 2026 die Besuche auf den sieben großen Chatbot-Websites. Laut der Auswertung der Similarweb-Daten durch PPC Land entfielen 52,7 Prozent davon auf ChatGPT, 27,3 Prozent auf Gemini und 8,9 Prozent auf Claude. Im Juni 2025 lag ChatGPT nach der Similarweb-Übersicht zu generativer KI noch bei rund 76 Prozent. OpenAI nannte laut TechCrunch-Bericht vom 27. Februar 2026 900 Millionen wöchentliche Nutzer, Google meldete im Quartalsbericht vom 22. Juli 2026 950 Millionen monatliche Nutzer der Gemini-App und am 11. August 2026 eine Milliarde. Die beiden Zahlen messen Verschiedenes, wöchentliche gegen monatliche Nutzer, und lassen sich nicht direkt vergleichen.
12 ChatGPT Alternativen 2026 im Überblick
Die Alternativen zu ChatGPT unterscheiden sich am deutlichsten bei Preisen und Datenschutz. Nur drei der zwölf Anbieter nennen auf ihren deutschen Preisseiten Euro-Beträge, die übrigen rechnen in US-Dollar oder Yuan ab. Die Tabelle fasst zusammen, was die offiziellen Seiten am 11. September 2026 ausweisen. Die Spalte „Training“ beschreibt die Voreinstellung für Privatkonten, also ob der Anbieter Chats ohne Zutun des Nutzers zum Modelltraining verwendet.
| Anbieter | Sitz | Gratis | Standard-Abo | Training (Privatkonto) | Daten liegen in |
|---|---|---|---|---|---|
| Claude (Anthropic) | USA, EU-Sitz Dublin | ja, Sonnet 5.5 und Haiku 4.5 | Pro 18 € | Schalter „Help improve Claude“, nach Berichten vorausgewählt | USA |
| Gemini (Google) | USA, EU-Sitz Dublin | ja, 32.000 Token Kontext | AI Pro 21,99 € | an, solange „Gemini-Apps-Aktivitäten“ läuft | nicht angegeben |
| Copilot (Microsoft) | USA, EU-Sitz Dublin | ja, Limits nicht beziffert | Microsoft 365 Premium 22 € | an mit Opt-out; für den EWR laut Microsoft seit August 2024 ausgesetzt | nicht angegeben (Privatkonten) |
| Vibe, ehemals Le Chat (Mistral) | Frankreich | ja, mit Websuche und Bildern | Pro 14,99 $ (ohne Steuern) | an, abschaltbar | EU (Frankreich, Schweden) |
| Perplexity | USA | ja, 3 Pro-Suchen/Tag | Pro 17 $ (jährlich) | an, Opt-out ab Pro | USA |
| Grok (SpaceXAI) | USA | ja, ohne Bildgenerierung | SuperGrok 30 $ | an, abschaltbar | USA |
| DeepSeek | China | ja, ohne Abo-Modell | kein Consumer-Abo | an, kein Schalter | Volksrepublik China |
| Kimi (Moonshot AI) | China | ja | Abos in Yuan | an, kein Schalter | China |
| Qwen Studio (Alibaba) | Singapur/China | ja, ohne Abo-Modell | kein Consumer-Abo | an, kein Schalter | Singapur und China |
| Meta AI | USA, EU-Sitz Dublin | ja, in WhatsApp und als App | kein Abo | öffentliche Beiträge seit Mai 2025, Widerspruch möglich | nicht angegeben |
| Lumo (Proton) | Schweiz | ja | Plus rund 12,99 € | nein, verschlüsselt | Europa |
| OpenRouter | USA | ja, Gratis-Modelle | Guthaben, keine Abo-Pflicht | je nach Modellanbieter | je nach Modellanbieter |
Claude: Leaderboard-Spitze für 18 Euro, aber ohne Bildgenerierung
Claude von Anthropic ist die Alternative mit den stärksten Modellen und den wenigsten Nutzern in Deutschland. Die Gratis-Stufe enthält laut Claude-Preisseite ein Sonnet-Modell und das schnelle Haiku 4.5. Seit dem 28. September 2026 ist das Claude Sonnet 5.5, das laut Anthropics Produktseite zu Claude Sonnet jeder auf Claude.ai nutzen kann. Das Spitzenmodell Claude Fable 5.1 vom 1. September 2026 und Claude Opus 5.5 vom 22. September 2026 gibt es ab dem Pro-Tarif, Fable dort mit der Hälfte der Wochenlimits. Die deutsche Preisseite von Claude zeigt Besuchern aus Deutschland Euro-Beträge. Pro kostet 18 Euro monatlich oder 15 Euro bei Jahreszahlung (180 Euro im Voraus), Max beginnt bei 90 Euro im Monat. Auf der englischen Seite stehen 20, 17 und 100 US-Dollar, jeweils ohne Steuern.
Bilder erzeugen kann Claude nicht, die Funktion fehlt in der offiziellen Funktionsübersicht. Dafür stehen Websuche, Projekte, Artefakte, ein Sprachmodus, Speicher und der Agenten-Arbeitsbereich Claude Cowork zur Verfügung, dazu Apps für Windows, macOS, iOS und Android. Beim Datenschutz hat Anthropic seine Regeln zum 28. September 2025 geändert. Bleibt der Schalter zur Modellverbesserung („Help improve Claude“) in den Privatsphäre-Einstellungen eingeschaltet, fließen die Chats ins Training, und Anthropic speichert sie laut Ankündigung der neuen Verbraucherbedingungen bis zu fünf Jahre. Ob die Daten genutzt werden, entscheidet laut Privacy Center der Nutzer selbst. Im Zustimmungsdialog war die Option nach Berichten aber vorausgewählt. Die Daten liegen in den USA, verantwortlich für EU-Nutzer ist Anthropic Ireland in Dublin. Die Übermittlung stützt Anthropic auf Standardvertragsklauseln. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre, das strengste im Vergleich. Einen ausführlichen Preisvergleich der beiden Marktführer liefert der Artikel Claude vs ChatGPT 2026.
Google Gemini: 21,99 Euro für eine Million Token Kontext
Gemini ist die einzige große Alternative mit offiziellen Euro-Preisen und der größten Gratis-Ausstattung. Die deutsche Gemini-Tarifseite nennt 0 Euro für die kostenlose Stufe, 4,99 Euro für Google AI Plus, 21,99 Euro für Google AI Pro und 99,99 oder 219,99 Euro für die beiden Ultra-Stufen. Schon gratis enthalten sind Gemini Live, Canvas, Gems und Deep Research. Der Unterschied liegt im Kontextfenster. Laut Google-Hilfe zu den Nutzungslimits verarbeitet die Gratis-Version 32.000 Token pro Unterhaltung, AI Plus 128.000 und AI Pro eine Million. Der Reasoning-Modus Deep Think bleibt Ultra-Kunden vorbehalten. Bilder erzeugt Gemini mit Nano Banana Pro. Seit dem 10. September 2026 gibt es laut Gemini-Release-Notes eine Windows-App.
Solange die Einstellung „Gemini-Apps-Aktivitäten“ eingeschaltet ist, verwendet Google die Chats laut Datenschutzhinweis für Gemini-Apps für das Training generativer KI-Modelle. Ein Teil der Unterhaltungen geht an menschliche Prüfer, auch externe Dienstleister, und „geprüfte Chats werden bis zu drei Jahre lang aufbewahrt“, unabhängig vom Löschen im Konto. Nach dem Abschalten der Aktivitäten bleiben Chats 72 Stunden gespeichert und fließen nicht ins Training. Google LLC ist im EU-US Data Privacy Framework gelistet. Einen Serverstandort für die private Gemini-App nennt Google nicht.
Microsoft Copilot: Copilot Pro ist Geschichte, Microsoft 365 Premium kostet 22 Euro
Copilot hat 2026 seinen Einzeltarif verloren. Microsoft verkauft Copilot Pro laut Support-Seite zu Copilot Pro nicht mehr, der Support für Bestandskunden endete am 1. August 2026. Nachfolger ist Microsoft 365 Premium für 22 Euro im Monat oder 219 Euro im Jahr, laut deutscher Microsoft-365-Vergleichsseite mit erweitertem Copilot-Zugang und höheren Nutzungslimits. Microsoft 365 Single kostet 10 Euro, Family 13 Euro, beide mit Copilot in Word, Excel, PowerPoint und Outlook. Der kostenlose Copilot unter copilot.microsoft.com kommt ohne feste Zahlen aus. Die Microsoft-Hilfe zu KI-Guthaben und Limits schreibt, die Grenzwerte könnten je nach Feature und Systembedingungen variieren. Als Modelle arbeiten dahinter OpenAI-Modelle der GPT-5-Reihe, zuletzt laut Microsoft-Ankündigung zu GPT-5.6 in Microsoft 365 Copilot GPT-5.6, in der Oberfläche versteckt hinter Modus-Namen statt Modellnamen.
Für Unternehmen ist Copilot die Alternative mit dem klarsten Datenschutzversprechen, für Privatnutzer nicht. Geschäftskonten mit Microsoft 365 fallen unter die Enterprise Data Protection, Prompts und Antworten bleiben im Tenant und dienen nicht dem Training. Privatkonten sind davon ausgenommen. Die Copilot-Datenschutzeinstellungen sehen ein Opt-out unter „Training on conversation activity“ vor. Für den Europäischen Wirtschaftsraum hatte Microsoft in einem Blogbeitrag vom 16. August 2024 erklärt, bis auf Weiteres nicht mit Consumer-Daten zu trainieren. Eine neuere Aussage dazu gibt es nicht. Bekanntester Kritikpunkt bleibt die Windows-Funktion Recall, die regelmäßig Bildschirmfotos anlegt. Laut einer im Juli 2026 veröffentlichten Umfrage haben zwei von drei Unternehmen die Copilot-Einführung aus Angst vor der Offenlegung vertraulicher Daten verschoben oder gestoppt.
Mistral Vibe (ehemals Le Chat): Die europäische Alternative für 14,99 Dollar
Der Chat von Mistral AI heißt seit 2026 Vibe, die Adresse chat.mistral.ai bleibt. Das Mistral-Hilfecenter zur Umbenennung von Le Chat beschreibt drei Modi: Vibe Chat, Vibe Work und Vibe Code. Bestehende Konten und Unterhaltungen wurden übernommen. Die Mistral-Preisseite rechnet auch für deutsche Besucher in US-Dollar ohne Steuern. Free kostet nichts und enthält Websuche, Coding-Sitzungen und Bildgenerierung in begrenzter Zahl, Pro kostet 14,99 Dollar, Teams zahlen 24,99 Dollar je Nutzer, Studenten bekommen einen Rabatt. Die aktuellen Modelle heißen laut Mistral-Modellübersicht Mistral Medium 3.5, Mistral Small 4 und Mistral Large 3, Letzteres mit offenen Gewichten unter Apache-2.0-Lizenz. Bilder erzeugt Vibe mit den FLUX-Modellen von Black Forest Labs aus Freiburg. Spracheingabe, Deep Research und mehr als 100 Connectors sind laut Produktseite an Bord.
Mistral ist am 8. September 2026 zur wertvollsten KI-Firma Europas geworden. Der Mistral-Newsroom nennt für die Series D 3 Milliarden Euro frisches Kapital bei einer Bewertung von über 21 Milliarden Euro. Angeführt hat die Runde Samsung Electronics mit den Co-Leads Scaleup Europe Fund und PSG Equity. Dazu kamen Nvidia, Bpifrance und der Bestandsinvestor ASML. Laut TechCrunch-Bericht zur Mistral-Finanzierung ist es die größte Eigenkapitalrunde, die ein europäisches Tech-Unternehmen je eingesammelt hat. Mistral will bis 2030 ein Gigawatt eigene Rechenkapazität in Europa betreiben. Ein erstes Rechenzentrum südlich von Paris läuft seit dem Frühjahr 2026.
Beim Training gilt für Privatnutzer dieselbe Voreinstellung wie bei OpenAI. Das Mistral-Hilfecenter zum Trainings-Opt-out schreibt, Standardnutzer seien nicht standardmäßig ausgenommen und könnten jederzeit widersprechen, Enterprise-Kunden dagegen sind ab Werk ausgenommen. Der Schalter liegt unter Privacy und heißt „Allow your interactions to be used to train our models“. Der Unterschied zu den US-Anbietern liegt beim Verantwortlichen. Mistral AI sitzt in Paris, Aufsichtsbehörde ist die französische CNIL, ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist öffentlich abrufbar, und die Daten liegen nach Firmenangaben vorrangig in Rechenzentren in Frankreich und Schweden. Ein US-Anbieter mit Rechenzentrum in Europa bleibt dagegen an den US CLOUD Act gebunden, deshalb ist ein EU-Serverstandort allein noch keine souveräne Cloud.
Perplexity: Testsieger bei Which? und im Gratis-Tarif auf drei Pro-Suchen pro Tag begrenzt
Perplexity beantwortet Fragen mit Quellenangaben und stellt dafür Modelle mehrerer Hersteller zur Wahl. Die deutschsprachige Perplexity-Pro-Seite listet das eigene Sonar 2, GPT-5.6 Terra, Gemini 3.8 Flash, Claude Sonnet 5, Kimi K3 und GLM 5.3, bei den beiden chinesischen Modellen mit dem Zusatz „Gehostet in den USA“. Die Preise stehen auch auf der deutschen Seite in Dollar. Pro kostet 17 Dollar im Monat bei Jahreszahlung, Max 167 Dollar. Die Gratis-Grenzen nennt die Tarifübersicht im Perplexity-Hilfecenter. Drei Pro-Suchen pro Tag, eine Deep-Research-Anfrage pro Monat, keine Bildgenerierung, kein Zugriff auf den Browser-Assistenten Comet.
In einem Vergleichstest der britischen Verbraucherorganisation Which?, über den die Stiftung Warentest am 16. Januar 2026 berichtete, lieferte Perplexity 72 Prozent richtige Antworten auf 40 Fragen zu Geld, Recht und Gesundheit, vor Googles KI-Zusammenfassungen (70 Prozent), Gemini (68), Copilot (67), ChatGPT (65) und Meta AI (54). Die Tester kritisierten bei allen Diensten teils rechtswidrige Ratschläge und veraltete Quellen. Zwei Punkte belasten Perplexity. Die Sicherheitsforscher von Brave zeigten im Bericht über Prompt Injection im Comet-Browser vom 20. August 2025, wie versteckte Anweisungen auf Webseiten den Assistenten dazu brachten, Kontodaten und Einmalpasswörter preiszugeben. Und mehrere Verlage, darunter Dow Jones, die New York Times und CNN, haben wegen Urheberrechtsverletzungen geklagt. Keines der Verfahren ist abgeschlossen. Die Tarifübersicht weist ein Trainings-Opt-out für Pro und Max aus, für die Gratis-Stufe steht dort nur „Standard“.
Grok: Gratis-Stufe ohne Bilder seit dem Deepfake-Skandal
Grok gehört seit dem 2. Februar 2026 zu SpaceX. Die Firma firmiert in ihren Rechtstexten als SpaceXAI. Aktuelles Modell ist laut Release Notes von xAI Grok 4.6 mit 500.000 Token Kontext. Ein Nachfolger, Grok 4.7, ist angekündigt, aber am 11. September 2026 nicht erschienen. Die Gratis-Stufe über grok.com und die X-App enthält Textchat, Websuche, X-Suche und Sprachmodus. Die Bildgenerierung ist seit Januar 2026 zahlenden Kunden vorbehalten. Vorausgegangen waren laut Deadline-Bericht zur Einschränkung von Grok massenhaft sexualisierte Deepfakes von Frauen und Minderjährigen. 35 US-Generalstaatsanwälte forderten im Januar den Stopp, Behörden in Frankreich und Malaysia ermitteln. Die Direktabos heißen laut Grok-Tarifseite SuperGrok (30 Dollar im Monat), SuperGrok Plus (100 Dollar) und SuperGrok Heavy (300 Dollar), jeweils in US-Dollar auch in der deutschen Ansicht. Heavy enthält X Premium+ ohne Aufpreis. Umgekehrt ist Grok auch in den X-Abos enthalten.
Beim Datenschutz steht Grok unter Beobachtung der irischen Aufsicht. Die Data Protection Commission eröffnete am 17. Februar 2026 eine große Untersuchung gegen die X-Betreibergesellschaft wegen nicht einvernehmlicher sexualisierter Bilder aus Groks Bildgenerator. Eine ältere Untersuchung zum Training mit öffentlichen Beiträgen von EU-Nutzern läuft seit April 2025. Der Europa-Zusatz zur Datenschutzerklärung von xAI nennt als Verarbeitungsort die USA. Das Training ist standardmäßig an und in den Einstellungen abschaltbar.
DeepSeek: Kostenlos, stark, und die Daten liegen in China
DeepSeek ist die einzige große Alternative ohne jedes Abo, und sie speichert die Daten ausdrücklich in der Volksrepublik China. Die DeepSeek-Datenschutzerklärung vom 10. Februar 2026 formuliert es wörtlich: Die Firma erhebe, verarbeite und speichere personenbezogene Daten in der Volksrepublik China, verantwortlich sei Hangzhou DeepSeek Artificial Intelligence mit Sitz in China. Die Erklärung nennt ein Widerspruchsrecht gegen die Trainingsnutzung, einen Schalter dafür gibt es in der App nicht. Aktuelles Modell ist laut DeepSeek-Startseite DeepSeek-V4.1-Flash mit Bildverständnis. Das größere V4 Pro ist laut DeepSeek-API-Doku über die Schnittstelle nutzbar. Ein Reasoning-Nachfolger R2 ist bis heute nicht erschienen.
Die deutschen Datenschutzbehörden haben DeepSeek als Einzige unter den Anbietern förmlich angegriffen. Die Berliner Datenschutzbeauftragte meldete die DeepSeek-Apps am 27. Juni 2025 bei Apple und Google als rechtswidrigen Inhalt nach dem Digital Services Act, abgestimmt mit Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bremen. Begründungen waren die Übermittlung von Texteingaben, Chatverläufen und Standortdaten nach China ohne gleichwertiges Schutzniveau, weitreichende Behördenzugriffe und das Fehlen eines EU‑Sitzes. Apple und Google lehnten die Sperre ab, die App war am 11. September 2026 weiter im deutschen App Store. Italiens Aufsicht hatte DeepSeek bereits am 30. Januar 2025 blockiert. Im Gesundheitstest der Stiftung Warentest 8/2026 gehörte DeepSeek zu den drei Chatbots mit weitgehend zutreffenden Verdachtsdiagnosen, verbunden mit dem Hinweis, dass deutsche Datenschutzbehörden von der Nutzung abraten.
Kimi und Qwen: Chinas Modelle in den Top 15, aber ohne Opt-out
Kimi K3 von Moonshot AI aus Peking ist das stärkste chinesische Modell im Arena-Leaderboard. Die Moonshot-Startseite nennt für das am 16. Juli 2026 vorgestellte Modell 2,8 Billionen Parameter, native Bildverarbeitung und eine Million Token Kontext. Der Chat unter kimi.com ist kostenlos nutzbar, die Bezahlstufen werden in Yuan abgerechnet, eine Euro-Preisliste gibt es nicht. Die Kimi-Datenschutzerklärung (Stand: 13. August 2026) nennt als Verantwortliche die Novascent Private Limited. Einen Schalter gegen die Trainingsnutzung dokumentiert sie nicht. Qwen Studio von Alibaba ist laut Qwen-Startseite kostenlos und offen für alle, mit Websuche, Bild- und Videogenerierung und Deep Research. Das Spitzenmodell Qwen3.8-Max mit 2,4 Billionen Parametern erschien am 3. August 2026, die offene Variante Qwen3.8-27B unter Apache-2.0-Lizenz am 14. August. Die Qwen-Datenschutzerklärung nennt als Verantwortlichen Alibaba Cloud in Singapur und als Speicherorte Singapur und das chinesische Festland. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Ein Opt-out-Schalter ist nicht dokumentiert.
Meta AI: In WhatsApp eingebaut und mit neuer Modellfamilie
Meta AI erreicht in Deutschland laut Bitkom 35 Prozent der KI-Nutzer, ohne dass die meisten es je installiert hätten. Der Assistent steckt laut Bericht von Basic Thinking zum Deutschlandstart seit März 2025 in WhatsApp, Instagram, Facebook und dem Messenger. Die eigenständige App kam laut Meta-Newsroom im November 2025 nach Europa. Auf ai.meta.com steht seit 2026 die Modellfamilie Muse Spark im Mittelpunkt, Version 1.3 vom 2. September 2026. Die frühere Llama-Reihe ist nicht mehr das Aushängeschild. Beim Datenschutz gilt seit dem 27. Mai 2025, dass Meta öffentliche Beiträge erwachsener EU-Nutzer für das Training verwendet. Die Verbraucherzentrale erklärt den Widerspruch Schritt für Schritt und nennt auch ein Formular für Chats mit Meta AI selbst. Nach Angaben von Meta werden die Unterhaltungen mit dem Bot in WhatsApp derzeit nicht für das Training genutzt. Anders als private Nachrichten sind sie aber nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das Oberlandesgericht Köln hatte einen Eilantrag der Verbraucherzentrale NRW gegen das Training am 23. Mai 2025 abgelehnt.
Proton Lumo: Verschlüsselte Chats aus der Schweiz
Lumo vom Schweizer Anbieter Proton ist die Alternative für Nutzer, denen der Serverstandort wichtiger ist als die Leaderboard-Position. Proton speichert Chats nach eigenen Angaben auf der Lumo-Produktseite mit Zero-Access-Verschlüsselung. Die Firma selbst kann sie nicht lesen und trainiert nicht mit Eingaben. Version 2.0 vom 30. Juni 2026 brachte laut Techbook-Bericht zu Lumo 2.0 Bildanalyse und Bilderzeugung, eine Websuche mit Quellen und einen Projekt-Speicher. Es gibt eine kostenlose Stufe, Lumo Plus kostet laut Lumo-Preisseite 12,99 Euro im Monat oder 9,99 Euro bei Jahreszahlung. Die Schweiz gehört nicht zur EU, verfügt aber über einen Angemessenheitsbeschluss der EU‑Kommission. Datenübermittlungen dorthin gelten datenschutzrechtlich als unproblematisch.
OpenRouter: Ein Konto für über 500 Modelle, und die ehrlichste Statistik der Branche
OpenRouter aus New York ist kein eigener Chatbot, sondern eine Sammelstelle (technisch ein LLM-Gateway). Ein Konto und ein Guthaben reichen laut OpenRouter-Startseite für mehr als 500 Modelle von über 80 Anbietern, ohne Abo, mit einem Chat-Fenster unter openrouter.ai/chat, in dem sich mehrere Modelle nebeneinander vergleichen lassen. Abgerechnet wird nach Verbrauch in US‑Dollar. Laut OpenRouter-FAQ gibt es keinen Aufschlag auf die Modellpreise. Beim Aufladen per Karte fallen 5,5 Prozent Gebühr an. Neunzehn Modelle tragen den Zusatz „:free“ und kosten nichts, begrenzt auf 50 Anfragen pro Tag, solange weniger als zehn Dollar Guthaben gekauft wurden. Beim Datenschutz lässt sich per Einstellung erzwingen, dass Anfragen nur an Anbieter gehen, die nichts speichern und nicht trainieren. OpenRouter selbst protokolliert laut FAQ standardmäßig keine Eingaben, laut Nutzungsbedingungen gilt aber das Recht des Staates New York.
Für diesen Vergleich zählen die OpenRouter-Rankings, die unter einer CC-BY-Lizenz zeigen, welche Modelle Entwickler und Firmen tatsächlich abrufen. In der Woche bis zum 10. September 2026 führte Tencents Hy4 Preview mit 19,1 Billionen Token vor GPT-5.6 Luna (14,2 Billionen), DeepSeek V4 Flash (12,4) und GLM 5.3 Flash von Z.ai (12,3). Claude Opus 5 lag mit 1,7 Billionen Token auf Platz 15. Nach der Zahl der Anfragen führt dagegen OpenAI, weil die chinesischen Modelle je Anfrage deutlich mehr Token verarbeiten. Gemessen an den Ausgaben dreht sich das Bild ein drittes Mal. In der Kategorie „Code Generation“ entfallen 34,3 Prozent des Geldes auf Claude Opus 5, beim Debugging 15,5 Prozent. Die günstigen chinesischen Modelle erzeugen die Masse, für anspruchsvolle Arbeit zahlen die Nutzer für Claude.
Wer die Anfragen auf OpenRouter stellt
Anteil der Modellanbieter an den Text-Anfragen, Woche vom 7. September 2026, insgesamt rund 3,9 Milliarden Anfragen
Zahlen als Tabelle
| Anbieter | Anteil | Anfragen in der Woche |
|---|---|---|
| OpenAI | 24,4 % | 955 Millionen |
| DeepSeek | 21,6 % | 844 Millionen |
| 19,2 % | 750 Millionen | |
| Z.ai | 7,3 % | 285 Millionen |
| Tencent | 6,9 % | 269 Millionen |
| Anthropic | 2,7 % | 107 Millionen |
| Übrige (u. a. Qwen, Meta, Mistral) | 17,9 % | 705 Millionen |
In den Rankings tauchen Namen auf, die in deutschen Vergleichen fehlen. Xiaomi liegt mit seinem Modell MiMo-V2.5 auf Platz 5 nach Token. MiniMax aus Shanghai und Nvidia mit dem kostenlosen Nemotron 3 Ultra folgen in den Top 11, das südkoreanische Upstage mit Solar Pro 4 auf Platz 17. Die OpenRouter-Modellübersicht zeigt dazu die Preisspanne des Marktes. DeepSeek V4 Flash kostet 0,065 Dollar je Million Eingabe-Token, Kimi K3 2,34 Dollar, Grok 4.6 2,00 Dollar, das japanische Sakana Fugu Ultra 5 Dollar. Über OpenRouter lassen sich diese Modelle testen, ohne bei einem chinesischen Anbieter ein Konto anzulegen. Die Datenschutzregeln des jeweiligen Modellanbieters setzt OpenRouter nicht außer Kraft.
Welches Modell gerade vorn liegt: Arena und Artificial Analysis
Anthropic besetzt acht der ersten 15 Plätze im Text-Leaderboard von Arena, OpenAI keinen einzigen. Die Plattform, bis 2026 unter dem Namen LMArena bekannt, lässt Nutzer zwei anonyme Modelle gegeneinander antreten und berechnet aus knapp acht Millionen Abstimmungen eine Elo-ähnliche Wertung. Der Stand des Arena-Text-Leaderboards vom 2. September 2026 zeigt Claude Fable 5 mit 1.507 Punkten vorn, gefolgt von drei weiteren Claude-Varianten. Auf Platz 5 steht Metas Muse Spark 1.2, auf Platz 8 Gemini 3.8 Flash, auf Platz 12 als bestes Modell mit offenen Gewichten Kimi K3. Der Abstand zwischen Platz 1 und Platz 15 beträgt 20 Punkte, die Konfidenzintervalle überlappen sich in weiten Teilen.
| Rang | Modell | Anbieter | Arena-Score |
|---|---|---|---|
| 1 | Claude Fable 5 | Anthropic | 1.507 |
| 2 | Claude Opus 4.6 (high) | Anthropic | 1.505 |
| 3 | Claude Fable 5.1 (max) | Anthropic | 1.504 |
| 4 | Claude Opus 4.7 (high) | Anthropic | 1.502 |
| 5 | Muse Spark 1.2 (xHigh) | Meta | 1.499 |
| 6 | Claude Opus 4.6 | Anthropic | 1.498 |
| 7 | Claude Opus 4.7 | Anthropic | 1.494 |
| 8 | Gemini 3.8 Flash (high) | 1.494 | |
| 9 | Claude Opus 5 (high) | Anthropic | 1.493 |
| 10 | Muse Spark 1.1 | Meta | 1.492 |
| 11 | Gemini 3.7 Flash (high) | 1.491 | |
| 12 | Kimi K3 (max) | Moonshot AI | 1.489 |
| 13 | Muse Spark | Meta | 1.488 |
| 14 | Claude Opus 5 (max) | Anthropic | 1.488 |
| 15 | Gemini 3.1 Pro (Preview) | 1.487 |
Ein zweiter Maßstab misst Testergebnisse statt Nutzerurteile. Der Intelligence Index von Artificial Analysis fasst zehn Benchmarks zusammen, darunter Terminal-Bench, Humanity's Last Exam und SciCode. In der Modellübersicht von Artificial Analysis (Index-Version 4.3) teilten sich am 11. September Claude Fable 5.1 und GPT-6 Astra mit je 53 Punkten die Spitze, seit dem 22. September führt Claude Opus 5.5 mit 58 Punkten. Das damals beste Modell mit offenen Gewichten, GLM-5.3 vom chinesischen Anbieter Z.ai, kam auf 45 Punkte, kostet über die API aber im Mischpreis nur 0,90 Dollar pro Million Token statt 7,17 Dollar bei Fable 5.1. Seit dem 21. September führt Xiaomis MiMo-V2.6-Pro die offenen Modelle mit 46 Punkten an, über Xiaomis API für 0,43 Dollar Eingabe und 0,87 Dollar Ausgabe pro Million Token (Artificial Analysis zu MiMo-V2.6-Pro).
Intelligence Index: Acht Punkte trennen offene Modelle von der Spitze
Artificial Analysis Intelligence Index v4.3, jeweils höchste Denkstufe; grün markiert sind Modelle mit offenen Gewichten
Zahlen als Tabelle
| Modell | Anbieter | Index v4.3 | Gewichte |
|---|---|---|---|
| Claude Fable 5.1 (max) | Anthropic | 53 | geschlossen |
| GPT-6 Astra (max) | OpenAI | 53 | geschlossen |
| GLM-5.3 (max) | Z.ai | 45 | offen |
| Kimi K3 (max) | Moonshot AI | 44 | offen |
| GLM-5.3-Flash | Z.ai | 42 | offen |
| Qwen3.8 2.4T A95B | Alibaba | 40 | offen |
Im Frühjahr 2025 lag das beste offene Modell laut Artificial-Analysis-Auswertung offener Modellstarts noch rund 13 Indexpunkte weiter hinten als im April 2026, gemessen in einer älteren Index-Version. Die Lücke schließt sich, und sie schließt sich größtenteils durch chinesische Anbieter. Beide Seiten bieten Filter nach Preis, Geschwindigkeit und Lizenz, die Ranglisten lassen sich also laufend selbst verfolgen.
Was die Stiftung Warentest 2026 gemessen hat
In beiden Verbrauchertests des Jahres 2026 schnitt der Marktführer unterschiedlich ab. Im Gesundheitstest der Stiftung Warentest in Heft 8/2026 mussten die kostenlosen Versionen von ChatGPT, Gemini, Claude, Meta AI und DeepSeek Symptome von fünf Krankheitsbildern erkennen, darunter Bandscheibenvorfall, Angina Pectoris und Depression. Nur ein Chatbot erkannte laut Stiftung Warentest alle fünf. In der frei lesbaren Zusammenfassung war das ChatGPT, dahinter folgten Claude und DeepSeek. Die Tester schrieben außerdem, der Datenschutz bleibe ein Problem, weil Daten auf Server außerhalb Europas gelangen könnten, besonders in die USA und nach China. Im Which?-Test vom Januar, den test.de wiedergab, lag ChatGPT dagegen mit 65 Prozent richtiger Antworten auf dem vorletzten Platz hinter Perplexity, Google, Gemini und Copilot. Beide Tests bewerteten die Antwortqualität.
Datenschutz im Vergleich: Training, Serverstandort und der Weg zum Opt-out
Zehn von zwölf Anbietern verwenden die Chats von Privatnutzern in der Voreinstellung für das Training, nur Proton Lumo und der Geschäftskunden-Copilot verzichten darauf. Der Unterschied liegt im Opt-out. Bei OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft, Mistral, Perplexity und Grok gibt es einen Schalter in den Einstellungen. Bei DeepSeek, Kimi und Qwen räumen die Datenschutzerklärungen ein Widerspruchsrecht ein, ohne dass die Apps einen Schalter dafür anbieten. Die Tabelle zeigt, wo die Daten liegen und ob der Anbieter im EU-US Data Privacy Framework (DPF) gelistet ist, dem Angemessenheitsbeschluss für Datentransfers in die USA.
| Anbieter | Training Privatkonto | Weg zum Opt-out | Speicherort | DPF-gelistet | Gelöschte Chats weg nach |
|---|---|---|---|---|---|
| ChatGPT | an | Einstellungen, Datenkontrollen, „Für alle verbessern“ aus | USA | nein, Standardvertragsklauseln | 30 Tagen |
| Claude | an (Schalter vorausgewählt) | Settings, Privacy, „Help improve Claude“ aus | USA | Standardvertragsklauseln | 30 Tagen; mit Einwilligung Speicherung bis 5 Jahre |
| Gemini | an | Google-Konto, Daten und Datenschutz, Gemini-Apps-Aktivitäten aus | nicht angegeben | ja | 18 Monaten Standard; geprüfte Chats bis 3 Jahre |
| Copilot (privat) | an, im EWR ausgesetzt | Profil, Privacy, „Training on conversation activity“ aus | nicht angegeben | ja | Verlauf 18 Monate |
| Mistral Vibe | an | Privacy, „Allow your interactions to be used to train our models“ aus | EU | EU-Anbieter | keine Nachfrist genannt |
| Perplexity | an | Opt-out laut Tarifübersicht ab Pro, in den Kontoeinstellungen | USA | selbsterklärt | keine Frist genannt |
| Grok | an | in den Einstellungen unter Data abschaltbar | USA | nein | 30 Tagen |
| DeepSeek | an | kein Schalter, nur Widerspruchsrecht | Volksrepublik China | nein | keine Frist genannt |
| Kimi | an | kein Schalter, Anfrage an den Kundenservice | China | nein | keine Frist genannt |
| Qwen Studio | an | kein Schalter, Widerspruch per E-Mail | Singapur und China | nein | keine Frist, auch nach Kontolöschung möglich |
| Meta AI | öffentliche Beiträge | Widerspruchsformular im Privacy Center | nicht angegeben | ja | Kopie wird laut Meta ggf. nicht gelöscht |
| Proton Lumo | nein | nicht nötig | Europa (Schweiz) | Angemessenheitsbeschluss | verschlüsselt, Löschung durch Nutzer |
Das Data Privacy Framework hat im September 2025 seine erste Gerichtsprüfung überstanden. Das Gericht der Europäischen Union wies laut Pressemitteilung zum Urteil Latombe (T-553/23) am 3. September 2025 die Klage gegen den Angemessenheitsbeschluss vollständig ab. Ein Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof (C-703/25 P) ist seit dem 31. Oktober 2025 anhängig, aufschiebende Wirkung hat es nicht. Für gelistete Firmen wie Google, Microsoft und Meta benötigt ein Unternehmen keine Standardvertragsklauseln (X Corp, Betreiber des Netzwerks X, ist gelistet, die Grok-Firma SpaceXAI nicht). OpenAI und Anthropic nennen in ihren Datenschutzerklärungen Standardvertragsklauseln als Grundlage. Hier bleibt für die geschäftliche Nutzung der Weg über diese Klauseln plus Transferfolgenabschätzung.
Datenschutzrechtlich vorzugswürdig sind daher Anwendungen, die die Ein- und Ausgabedaten nicht zu Trainingszwecken verwenden.Datenschutzkonferenz der deutschen Aufsichtsbehörden (DSK), Orientierungshilfe „Künstliche Intelligenz und Datenschutz“ vom 6. Mai 2024
Was Unternehmen beim Einsatz von KI-Chatbots beachten müssen
Die Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz nennt für den betrieblichen Einsatz von Cloud-KI feste Pflichten. Die wichtigsten Punkte:
- Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO mit dem Anbieter. Bei ChatGPT gibt es ihn nur für Business und Enterprise, nicht für Free, Go, Plus oder Pro.
- Betriebliche Konten statt privater Namenskonten, mit Funktions-E-Mail-Adresse.
- Privacy by Default schon bei der Einrichtung, also Training aus und keine Historie über die Sitzung hinaus.
- Keine personenbezogenen Daten in Prompts. Auch eine neutrale Eingabe kann eine Ausgabe mit Personenbezug erzeugen, dann greifen die Informationspflichten nach Art. 14 DSGVO.
- Mitarbeiterschulung und eine interne KI-Richtlinie, dazu die Prüfung, ob eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig ist.
Seit dem 2. August 2026 gelten außerdem die Transparenzpflichten aus Artikel 50 der KI-Verordnung. Wer KI-Texte zu Themen von öffentlichem Interesse veröffentlicht, muss das offenlegen, es sei denn, ein Mensch hat den Text redaktionell geprüft und trägt die Verantwortung. Die Fristen für Hochrisiko-Systeme hat die EU mit der Verordnung 2026/1744 vom Juli 2026 um 12 bis 16 Monate verschoben. Die Pflichten für Chatbots und KI-Modelle blieben unverändert (Übersicht auf der Seite der EU-Kommission zum KI-Rechtsrahmen).
Europäische Anbieter für Unternehmen: Von Langdock bis Aleph Alpha
Neben Mistral und Proton gibt es ein Dutzend europäischer Angebote, die sich fast alle an Firmen richten und keinen Chat für Privatnutzer bieten. Die meisten davon betreiben keine eigenen Spitzenmodelle, sondern hosten offene Modelle in deutschen Rechenzentren oder schalten eine Datenschutz-Schicht vor GPT, Claude und Gemini. Das Berliner Langdock verlangt laut Langdock-Preisseite 25 Euro je Nutzer und Monat, hostet in der EU und ist nach ISO 27001 und SOC 2 zertifiziert. nele.ai pseudonymisiert personenbezogene Daten vor dem Prompt und rechnet laut Preisseite von nele.ai in Credits ab. 1.000 Credits kosten 10 Euro netto. Der IONOS AI Model Hub stellt offene Modelle wie gpt-oss-120b, Llama und Mistral ausschließlich aus Rechenzentren in Berlin und Frankfurt bereit, abgerechnet pro Million Token in Euro. STACKIT, die Cloud-Sparte der Schwarz-Gruppe, bietet Vergleichbares aus Deutschland und Österreich.
Der Heidelberger Pionier Aleph Alpha hat seine Selbstständigkeit 2026 aufgegeben. Laut CNBC-Bericht zum Zusammenschluss mit Cohere vom 24. April 2026 übernimmt der kanadische Anbieter Cohere die Firma, die Schwarz-Gruppe investiert 600 Millionen Dollar. Axios beziffert die Bewertung des Zusammenschlusses auf rund 20 Milliarden Dollar, Aleph Alphas Anteil auf rund zehn Prozent. DeepL aus Köln hat im November 2025 einen eigenen Agenten für Geschäftskunden freigegeben, bleibt aber auf Sprache und Übersetzung konzentriert. Das EU-Projekt OpenEuroLLM hat nach eigenem Bericht zum ersten Projektjahr noch kein Flaggschiff-Modell vorgelegt und nennt die Rechenkapazität als offene Herausforderung.
| Anbieter | Sitz | Was es ist | Hosting | Preis | Chat für Privatnutzer |
|---|---|---|---|---|---|
| Mistral Vibe | Paris | eigene Modelle, Chat, Agenten | EU | 0 bis 24,99 $ | ja |
| Proton Lumo | Genf | verschlüsselter Chat auf offenen Modellen | Europa | 0 bis rund 12,99 € | ja |
| Langdock | Berlin | Arbeitsplattform mit GPT, Claude, Gemini | EU | 25 €/Nutzer | nein |
| nele.ai | Deutschland | Datenschutz-Schicht vor Fremdmodellen | Deutschland | Credits ab 10 € | nein |
| IONOS AI Model Hub | Montabaur | offene Modelle per API | Berlin, Frankfurt | pro Million Token | nein |
| STACKIT | Neckarsulm | offene Modelle per API, GPU-Server | Deutschland, Österreich | nach Verbrauch | nein |
| Aleph Alpha / Cohere | Heidelberg, Toronto | Enterprise-Suite PhariaAI, On-Premises | beim Kunden | auf Anfrage | nein |
| DeepL | Köln | Übersetzung, Write, Agent | Köln | Pro ab rund 8,99 € | nur Übersetzer |
KI ohne Cloud: Offene Modelle auf dem eigenen Rechner
Ein Modell mit vier Milliarden Parametern läuft heute mit 4,5 Gigabyte Speicher auf einem normalen Laptop, und die Eingaben verlassen den Rechner nicht. Das ist die Alternative, die in keinem der großen Vergleichsartikel vorkommt. Drei kostenlose Programme machen den Einstieg möglich. Ollama (MIT-Lizenz) lädt Modelle per Kommandozeile oder Desktop-App, LM Studio bietet einen grafischen Modell-Browser mit Chat und ist laut Ankündigung vom 8. Juli 2025 auch für die berufliche Nutzung kostenlos, Jan (Apache 2.0) ist als Desktop-App für den lokalen Betrieb gebaut. Alle drei laden Modelle im Dateiformat GGUF. LM Studio empfiehlt in seinen Systemanforderungen 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Auf Macs laufen kleinere Modelle auch mit 8 Gigabyte, Intel-Macs werden nicht unterstützt.
Wie viel Speicher ein Modell benötigt, hängt von der Parameterzahl und der Quantisierung ab. Googles am 2. April 2026 veröffentlichte Familie Gemma 4, erstmals unter Apache-2.0-Lizenz, liefert dafür offizielle Zahlen in der Gemma-4-Dokumentation.
| Modell | Speicher in voller Genauigkeit (BF16) | Speicher in 4-Bit | Läuft auf |
|---|---|---|---|
| Gemma 4 E2B | 11,4 GB | 2,9 GB | jedem aktuellen Laptop |
| Gemma 4 E4B | 17,9 GB | 4,5 GB | Laptop mit 8 GB RAM |
| gpt-oss-20b (OpenAI) | 14 GB Download | läuft laut Ollama mit 16 GB Speicher | Rechner mit 16 GB RAM |
| Gemma 4 31B | 69,9 GB | 17,5 GB | 32 GB RAM oder 24 GB Grafikspeicher |
| gpt-oss-120b (OpenAI) | 65 GB Download | eine 80-GB-GPU | Workstation oder Mac Studio |
Die Auswahl an Modellen mit offenen Gewichten ist 2026 breiter als je zuvor, die Lizenzen sind es nicht. OpenAIs gpt-oss-120b steht unter Apache 2.0, ebenso Mistral Large 3, Ministral 3, Qwen3.8-27B, Gemma 4 und IBMs Granite 4.2. Mistrals Coding-Modell Devstral Small 2 mit 24 Milliarden Parametern erreicht laut Mistral-Ankündigung zu Devstral 2 68 Prozent im Programmier-Benchmark SWE-bench Verified und läuft auf einer einzelnen Grafikkarte. GLM-5.3 und Kimi K3 kommen dagegen mit eigenen Herstellerlizenzen samt Umsatzklauseln. Metas Llama-Modelle mit Bildverständnis dürfen laut Meta-Entwickler-FAQ von Personen und Firmen mit Sitz in der EU nicht genutzt werden. Und die Weboberfläche Open WebUI verlangt ab 50 Nutzern in 30 Tagen, dass ihr Branding sichtbar bleibt.
Verlassen keine personenbezogenen Daten den Rechner, entfallen Auftragsverarbeitung, Drittlandübermittlung und Standardvertragsklauseln. Ollama schreibt in seiner Datenschutzerklärung, es erhebe, speichere und übertrage keine Prompts, Antworten oder Inhalte, die lokal verarbeitet werden, sammle aber Metadaten wie App-Version und Anzahl der Anfragen. Wer in Ollama die neuen Cloud-Modelle wählt, schickt seine Eingaben wieder an einen Server. Die Grenzen bleiben die Leistung, acht Indexpunkte Rückstand auf die Spitze, und das fehlende Internet. Ein lokales Modell kennt nur seinen Wissensstand. Websuche muss über Zusatzwerkzeuge angebunden werden. Der im August 2026 vorgestellte Mac Studio mit M5 Ultra fasst bis zu 512 Gigabyte gemeinsamen Speicher. Apple bewirbt ihn in der Pressemitteilung zum Mac Studio ausdrücklich damit, dass er große KI-Modelle vollständig auf dem Gerät ausführt, und nennt LM Studio namentlich.
Update (16. September 2026): Claude, Copilot, Perplexity und Grok laufen inzwischen auch als Sprachassistenten in CarPlay. Meta AI ist dort noch im begrenzten Test. Gemini fehlt in CarPlay bisher.
Häufige Fragen zu ChatGPT Alternativen
Welche ChatGPT Alternative ist 2026 kostenlos und ohne Werbung?
Als kostenlose ChatGPT Alternative ohne Werbung kommen derzeit infrage: Claude (Sonnet 5.5 und Haiku 4.5), Gemini (mit 32.000 Token Kontext), Mistral Vibe, Perplexity (drei Pro-Suchen pro Tag), Grok (ohne Bildgenerierung), DeepSeek, Qwen Studio und Proton Lumo. ChatGPT Free und Go zeigen seit Ende August 2026 Anzeigen. Bei Perplexity, Grok und Gemini gilt in der Gratis-Stufe eine Trainingsnutzung als Voreinstellung, bei Claude ist der Schalter nach Berichten vorausgewählt.
Welche ChatGPT Alternative ist DSGVO-konform?
Eine DSGVO-Konformität hängt vom Einsatz ab, nicht vom Produkt allein. Für Unternehmen gilt laut Datenschutzkonferenz ein Auftragsverarbeitungsvertrag als Pflicht, den OpenAI nur für Business und Enterprise anbietet. Anbieter mit Sitz in der EU sind Mistral (Paris, Aufsicht CNIL) sowie die Firmenlösungen Langdock, nele.ai, IONOS und STACKIT. Proton Lumo aus der Schweiz profitiert vom Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Die chinesischen Anbieter DeepSeek, Kimi und Qwen bieten weder EU-Sitz noch Opt-out-Schalter.
Ist DeepSeek in Deutschland verboten?
Nein. Die Berliner Datenschutzbeauftragte hat die DeepSeek-Apps im Juni 2025 bei Apple und Google als rechtswidrigen Inhalt gemeldet. Beide Konzerne lehnten eine Entfernung ab. Am 11. September 2026 war die App im deutschen App Store weiter verfügbar. In Italien hat die Aufsichtsbehörde die Verarbeitung italienischer Nutzerdaten seit dem 30. Januar 2025 untersagt. Dort fehlt die App in den Stores.
Was kostet Claude in Euro?
Claude Pro kostet laut deutscher Preisseite 18 Euro im Monat oder 15 Euro bei Jahreszahlung, also 180 Euro im Voraus. Max beginnt bei 90 Euro. Die englische Seite nennt 20, 17 und 100 US-Dollar ohne Steuern. Google rechnet ebenfalls in Euro ab (AI Pro 21,99 Euro), Mistral und Perplexity dagegen in US-Dollar, sodass dort Wechselkurs und Mehrwertsteuer den Endbetrag bestimmen.
Welche ChatGPT Alternative läuft ohne Cloud auf dem eigenen Rechner?
Ollama, LM Studio und Jan führen offene Modelle lokal aus, alle drei sind kostenlos. Für Rechner mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher passt Gemma 4 E4B (4,5 Gigabyte in 4 Bit), ab 16 Gigabyte laufen gpt-oss-20b von OpenAI oder Modelle der 8-Milliarden-Klasse, ab 32 Gigabyte die Klasse um 27 bis 31 Milliarden Parameter wie Qwen3.8-27B oder Gemma 4 31B. Eine Grafikkarte beschleunigt, ist aber nicht zwingend.
Muss ich ChatGPT kündigen, um eine Alternative zu nutzen?
Nein, alle Alternativen haben eine kostenlose Stufe, die sich parallel testen lässt. ChatGPT Plus und Pro werden monatlich abgerechnet, ein Wechsel ist also zum Monatsende möglich. Wer Chats mitnehmen will, kann sie bei OpenAI unter Datenkontrollen als Export anfordern.
Welche KI ist besser als ChatGPT?
Das hängt vom Maßstab ab. Im Arena-Leaderboard vom 2. September 2026 liegen Claude Fable 5 und drei weitere Claude-Modelle vor allen anderen. Im Intelligence Index von Artificial Analysis führt seit dem 22. September 2026 Claude Opus 5.5 mit 58 Punkten vor Claude Fable 5.1 und GPT-6 Astra mit je 53. Im Gesundheitstest der Stiftung Warentest 8/2026 gewann dagegen die kostenlose Version von ChatGPT, im Which?-Test vom Januar 2026 lag Perplexity vorn und ChatGPT auf dem vorletzten Platz.