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Arbeitslos durch KI – Die letzten 5 Jahre in denen wir arbeiten?

22/06/2024
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Markus Schulte

Author, admin

Inhaltsverzeichnis

Wir stehen am Anfang einer neuen Ära. Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt rasant – auch im Handwerk. Die 25-jährige KI-Expertin Avital Balwit hat uns mit ihrem Artikel “My Last Five Years of Work” (deut: Meine letzten fünf Jahre der Arbeit) zum Nachdenken angeregt.

Was bedeutet der technologische Wandel für unsere Branche?

Als Handwerksunternehmen müssen wir uns damit auseinandersetzen, wie KI unsere täglichen Abläufe beeinflussen wird. Vom Dachdecker bis zum Fliesenleger – administrative Aufgaben werden sich verändern.

Doch statt Angst vor Arbeitslosigkeit zu schüren, sehen wir Chancen. KI kann uns Arbeit abnehmen, entlasten und neue Türen öffnen.

Arbeitslos durch KI-Sind dies die letzten 5 Jahre in denen wir arbeiten
Arbeitslos durch KI-Sind dies die letzten 5 Jahre in denen wir arbeiten?

Zukunft der Arbeit im Jahrhundert der künstlichen Intelligenz

Avital Balwit wirft in ihrem Artikel “My Last Five Years of Work” einen kritischen Blick auf die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz und deren Auswirkungen auf Job und Arbeitswelt.

Balwit steht an vorderster Front der KI-Entwicklung und beobachtet, wie jede neue Iteration der Modelle leistungsfähiger und vielseitiger wird.

Ich stehe am Rande einer technologischen Entwicklung, die, sollte sie eintreffen, die Beschäftigung, wie ich sie kenne, beenden wird.

Die Aussage von ihr mag beunruhigend klingen, doch sie schafft auch Raum für Reflexion und Anpassung.

Die Leistungsfähigkeit von Systemen mit künstlicher Intelligenz, wird besonders deutlich, wenn es um kognitive Aufgaben geht. Balwit erklärt:

Avital Balwit

Mit jeder Iteration unseres Modells werde ich mit etwas konfrontiert, das fähiger und allgemeiner ist als zuvor. In diesem Stadium kann es kompetent überzeugende Inhalte zu einer breiten Palette von Themen generieren.

Foto: Avital Balwit

Für das Handwerk bedeutet dies, dass administrative und planerische Aufgaben möglicherweise bald von KI übernommen werden könnten. Doch Balwit betont auch, dass bestimmte Berufe, insbesondere solche mit starkem menschlichem Bezug, wahrscheinlich länger Bestand haben werden.

Sie wirft die Frage auf, wie Menschen ohne traditionelle Arbeit glücklich sein können und welche Rolle Freizeit in einer solchen Zukunft spielen wird. Sehr viele ihrer Überlegungen sind auch für die Handwerksbranche wichtig. Denn Arbeitsprozesse und -strukturen gilt es anzupassen und zu überdenken.

Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt

KI verändert den Arbeitsmarkt schnell. Viele Jobs fallen weg, neue entstehen und ja, wir müssen uns auch im Handwerk anpassen.

Bedrohung von Arbeitsplätzen im Handwerk durch künstliche Intelligenz

Wir stehen vor einer Realität, in der KI administrative Aufgaben übernimmt. Für Handwerksunternehmen bedeutet das: Rechnungen schreiben, Termine planen und Kundenanfragen beantworten könnten bald von Maschinen übernommen werden.

Ein Dachdecker muss vielleicht nicht mehr stundenlang Angebote tippen, ein Maler keine Bestelllisten mehr von Hand führen. Das klingt erst einmal auf manche Menschen beängstigend, aber es eröffnet auch Chancen.

Die Zukunft gehört denen, die sich jetzt auf ihre einzigartigen menschlichen Fähigkeiten besinnen.

Du kannst dich aufs Kerngeschäft konzentrieren. Endlich ungestört mit den Händen arbeiten (HANDWERK) anstatt Papierkram zu wälzen. Mehr Zeit, intensivere Kundengespräche zu führen oder die Verfeinerung deines Betriebs voranbringen.

Natürlich müssen wir wachsam bleiben und uns weiterbilden. Aber letztlich wird kein Computer einen Dachstuhl zimmern oder eine Wand streichen können. Eure Expertise und Geschick bleiben unersetzlich!

Artificial Intelligence bietet Potenzial für neue Tätigkeiten

Während künstliche Intelligenz bestehende Jobs (viele im Büro) bedroht, eröffnet sie auch neue Möglichkeiten für uns Handwerker. Diese Technologie schafft innovative Tätigkeitsfelder, die Kreativität und Expertise erfordern.

KI-gestützte Planungstools ermöglichen es, komplexere Projekte schneller und einfacher umzusetzen. Chatbots übernehmen die Kundenbetreuung (wie unser AIo), sodass wir mehr Zeit für die eigentliche Arbeit haben.

Neue Spezialisierungen entstehen – vom KI-Systemintegrator bis zum Prompt Entwickler für Handwerksbetriebe. Dies ist Chancen und Weiterentwicklung zugleich. Unternehmen wie unseres können neue Dienstleistungen anbieten, die euch administrativ unter die Arme greifen. Wichtige Routineaufgaben erledigen sich durch intelligente Automatisierungen von selbst.

Branchen, die besonders betroffen sind

Wir sehen, einen enormen Wandel in der Arbeitswelt durch KI. Besonders betroffen sind Branchen, die wir auch im Handwerk gut kennen:

  1. Büro- und Verwaltungsberufe: Viele administrative Aufgaben in unseren Handwerksbetrieben könnten bald von KI übernommen werden. Rechnungen schreiben, Termine planen, E-Mails beantworten – all das macht die KI schon jetzt ziemlich gut.
  2. Kundenservice: Chatbots und virtuelle Assistenten werden immer besser darin, einfache Kundenanfragen zu bearbeiten. Das könnte unsere Telefonzentralen und Empfangsbereiche stark verändern.
  3. Buchhaltung und Finanzen: KI-Systeme können bereits komplexe Finanzanalysen durchführen und Buchhaltungsaufgaben erledigen. Für uns Handwerker heißt das, wir müssen eventuell umdenken, wie wir unsere Finanzen managen.
  4. Logistik und Transport: Autonome Fahrzeuge und KI-gesteuerte Routenplanung könnten unsere Materiallieferungen und Kundenbesuche effizienter machen.
  5. Design und Planung: KI-Tools erstellen schon jetzt 3D-Modelle und Entwürfe. Das könnte die Art, wie wir Projekte planen und visualisieren, grundlegend ändern.
  6. Qualitätskontrolle (QM): KI-gestützte Bilderkennungssysteme können Fehler in Produkten oder Bauteilen schneller und genauer erkennen als das menschliche Auge.
  7. Personalwesen (HR): KI-Algorithmen können bei der Vorauswahl von Bewerbern helfen und Leistungsbeurteilungen unterstützen. Das könnte unsere Personalentscheidungen beeinflussen.
  8. Marketing und Vertrieb: KI-gesteuerte Analysetools können Kundenverhalten vorhersagen und personalisierte Marketingkampagnen erstellen. Das könnte unsere Kundenakquise revolutionieren.
Arbeitslosigkeit durch künstliche Intelligenz - Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt

Arbeitslos durch KI – die Vergangenheit

Künstliche Intelligenz hat schon lange vor dem Erscheinen und Boom von ChatGPT auf uns eingewirkt. Wir haben es nur nicht bewusst wahrgenommen… Selbst jetzt nehmen KI weltweit nur wirklich ernst… Während Roboter bereits in der Automobilindustrie die Fertigung umgekrempelt haben, sind es heute intelligente Systeme, die nicht nur Büros, sondern auch Baustellen in ihren Bann ziehen.

Obwohl ChatGPT Anfang 2023 bereits über 100 Millionen Nutzer hatte und damit eine der am schnellsten wachsenden Anwendungen für Verbraucher in der Geschichte war, bildet diese große Zahl immer noch nur einen kleinen Bruchteil der Weltbevölkerung ab, die über 8 Milliarden Menschen umfasst.

Einfluss der Robotik in der Automobilindustrie

Roboter haben die Automobilindustrie verändert. Sie bringen Präzision und Effizienz in die Fertigungsstraßen.

Die kognitiven Fähigkeiten von KI entwickeln sich rasant – schneller als die physische Robotik.

Trotzdem müssen wir wachsam sein. Die Automatisierung wird verschiedene Branchen verändern. Wir sollten uns weiterbilden, um relevant zu bleiben.

KI kann uns bei Routineaufgaben unterstützen und Zeit für kreative Arbeit schaffen.

Veränderungen in anderen Berufsfeldern

Im Handwerkssektor sehen wir ähnliche Veränderungen. Rechnungen, Terminplanung, Materialbestellungen – vieles läuft in manchen Betrieben jetzt automatisiert.

Trotzdem bleiben wichtige Aufgaben in Menschenhand. Kundengespräche, individuelle Beratung, kreative Lösungsfindung – hier sind Handwerker unersetzlich. KI unterstützt, ersetzt euch aber keinesfalls.

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Forschung zu den Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt

Forschungsergebnisse zeigen, dass KI in den nächsten Jahren viele Arbeitsplätze verändern und ja, auch kosten wird.

Prognosen für Deutschland

PrognoseAuswirkung auf das Handwerk
20-25% der Arbeitsplätze könnten bis 2035 automatisiert werdenAdministrative Tätigkeiten wie Rechnungsstellung oder Terminplanung werden vermutlich betroffen sein. Wir müssen uns auf Kernkompetenzen fokussieren.
Entstehung neuer Berufsbilder im KI-UmfeldChance für uns, KI-gestützte Dienstleistungen anzubieten, z.B. intelligente Gebäudesteuerung.
Stärkerer Bedarf an Weiterbildung und lebenslangem LernenWir müssen kontinuierlich in Aus- und Weiterbildung investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Produktivitätssteigerungen durch KI-EinsatzChance für effizientere Prozesse, z.B. bei der Angebotserstellung oder Materialbeschaffung.

Möglichkeiten zur Bewältigung

Nach den düsteren Prognosen für Deutschland, wenden wir uns nun den Möglichkeiten zur Bewältigung zu. Wir als Handwerksunternehmen stehen vor großen Herausforderungen, aber auch Chancen durch den Einsatz von KI.

  • Weiterbildung und Umschulung: Wir müssen in die Fortbildung unserer Mitarbeiter investieren. Dachdecker können etwa den Umgang mit Drohnen für Dachinspektion erlernen. Maler und Anstreicher könnten sich in digitaler Farbberatung weiterbilden.
  • Kooperation mit KI-Experten: Eine Zusammenarbeit mit Unternehmen wie AI-Handwerk hilft, maßgeschneiderte KI-Lösungen für Betriebe zu entwickeln. Fliesenleger profitieren etwa von KI-gestützter Planung komplexer Fliesenmuster.
  • Fokus auf kreative und soziale Fähigkeiten: KI kann Routineaufgaben übernehmen, aber menschliche Kreativität und Empathie bleiben unersetzlich. Bodenverleger können sich auf kundenspezifische Beratung konzentrieren.
  • Diversifizierung des Angebots: Wir erweitern unser Leistungsspektrum um KI-gestützte Services. Ein Malerbetrieb könnte virtuelle Farbberatung anbieten.
  • Effizienzsteigerung durch KI-Tools: Automatisierte Buchhaltung oder KI-gestützte Materialbestellungen sparen Zeit für wichtigere Aufgaben. So bleibt mehr Raum für persönlichen Kundenkontakt.
  • Nischenbildung: Wir spezialisieren uns auf Bereiche, die schwer zu automatisieren sind. Restaurationsarbeiten an historischen Gebäuden erfordern beispielsweise viel Fingerspitzengefühl.
  • Flexibilisierung der Arbeitszeiten: KI ermöglicht effizienteres Arbeiten. Wir nutzen dies für eine bessere Work-Life-Balance unserer Mitarbeiter.
  • Kontinuierliche Anpassung: Wir bleiben flexibel und passen unsere Geschäftsmodelle laufend an

Fazit

KI wird unsere Arbeitswelt grundlegend verändern. Wir stehen vor spannenden Herausforderungen und Chancen.

Für Handwerksunternehmen bietet KI enormes Potenzial bei Büroaufgaben. Sie kann Angebote erstellen, Rechnungen schreiben und den Papierkram erledigen. Das gibt euch mehr Zeit fürs Wesentliche – das Handwerk. Ein Dachdecker plant ein neues Projekt. Die KI erstellt blitzschnell Kostenvoranschläge, bestellt Material und organisiert den Einsatzplan. Ja, das ist möglich!

Wir helfen euch AI und Automations zu integrieren, sodass KI weit davon entfernt ist, euch Arbeitsplätze wegzunehmen.

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